Wenn Selbstmanagement nicht mehr funktioniert …

von | 2. Juni 2021

Kennen Sie das in Ihrem Selbstmanagement …? Die Welt hat sich in den letzten Jahren deutlich beschleunigt. Globalisierung, Dynamisierung und Komplexität nehmen rasant zu – Corona hat das noch einmal verstärkt. Führungskräfte sind vor allem mit Troubleshooting beschäftigt, ruhiges, strukturiertes und souveränes Führen wird unmöglich.

 

Da sind Sie in bester Gesellschaft. 86 Prozent der High Performer sind gem. einer DDI-Studie nach einem Arbeitstag völlig erschöpft und am Rande der Leistungsgrenze angekommen. Natürlich funktioniert es noch irgendwie, doch souveränes Führen sieht anders aus.

  • Sie tragen immer mehr Verantwortung, mit immer weniger Personal.
  • Sie sind vor allem mit Management- und kaum noch mit echten Führungsaufgaben beschäftigt.
  • Sie hetzen von Meeting zu Meeting, online sogar im 30-Minuten-Takt.
  • Sie arbeiten IM, aber nicht AM Verantwortungsbereich.
  • Das einzige, was Sie noch tun, ist Troubleshooting.
  • Der Blick für die richtigen Prioritäten ist inzwischen völlig verschleiert, weil heute dieses und morgen jenes wichtig ist.

Wer trägt die Schuld an dieser Misere?

Natürlich können wir die Schuld dem Unternehmen, den Mitarbeitern, der Geschäftsführung oder der Gesellschaft zuweisen. Dann allerdings, wären Sie Opfer und könnten nichts tun.

Ganz gewiss tragen Sie nicht die Schuld und ich bin der Letzte, der Ihnen das in die Schuhe schieben will. Aber Sie können etwas tun. Denn für diese Misere gibt es vor allem zwei Gründe:

  1. Die Ziele sind unklar. Und das können Sie selbst testen: Nennen Sie spontan Ihre drei wichtigsten Ziele.
  2. Es gibt keine Vision für Ihren Verantwortungsbereich und deshalb auch keinen tieferen Sinn.
  3. Ihr Arbeitstag besteht zu 90 Prozent aus Management und zu 10 Prozent aus Leadership. Und damit liegen Sie im Bundesdurchschnitt.

Die Lösung: Machen Sie eine Aufgabeninventur.

In der Aufgabeninventur klären Sie Ihre Ziele und reduzieren diese auf die drei bis fünf wichtigsten. Sie schärfen diese Ziele, damit sie transparent, nachvollziehbar und gehirngerecht sind. Nach Möglichkeit formulieren Sie auch eine übergeordnete Vision mit dem Nutzen Ihres Verantwortungsbereiches.

Danach sortieren Sie alle Aufgaben in zieldienlich und nicht-zieldienlich. Das gleiche tun Sie mit allen Besprechungen (Meetings) zu denen Sie einladen bzw. zu denen Sie eingeladen werden.

Der letzte Schritt ist, klug zu überlegen, wie Sie die frei gewordenen Kapazitäten für echte Führungsaufgaben nutzen, damit Sie im Lot bleiben.

Was sind die Vorteile der Aufgabeninventur?

  • Sie (und Ihr Team) werden sich dem Nutzen Ihres Verantwortungsbereiches klar. Das schafft Sinn und Orientierung.
  • Sie klären Ihre Ziele und formulieren sie gehirngerecht und als Ergebnisse. Damit erreichen Sie ungleich stärkere Motivation und Selbstständigkeit Ihrer Mitarbeiter.
  • Sie gewinnen aus unserer Erfahrung heraus ca. 40 Prozent freie zeitliche Kapazitäten, die Sie für die wirklich wichtigen Führungsaufgaben nutzen können.

Sie wollen sich diesen Gewinn nicht entgehen lassen?

In unserem eTraining Aufgabeninventur: Effektivität vs. Effizienz finden Sie weitere Informationen. Gerne können Sie uns auch für ein unverbindliches und vertrauliches Gespräch direkt anrufen: +49 (0) 2151 / 36 20 351.

Marcus Hein

Marcus Hein

Autor dieses Beitrags

Der Autor dieses Beitrags ist Experte für Neurologische Führung sowie Trainer und Coach für New Leadership. Er hat über 30 Jahre Führungserfahrung und begleitet Unternehmen und Führungskräfte, gehirngerecht zu führen und überdurchschnittliche Erfolge zu generieren

Leadership Training - Neurologische Führung - New Leadership - New Work

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