Generalisierung und ihr Einfluss auf den Führungsalltag

von | 12. Februar 2021

Unser Gehirn folgt einem Automatismus, den wir Generalisierung nennen. Dieser Automatismus macht das Leben einfacher, hat aber auch negative Auswirkungen. Damit differenziert umzugehen, macht soziale Interaktion – auch im Führungsalltag – erfolgreicher.

Kennen Sie Aussagen, wie:

  • Das ist ja wieder typisch.
  • Immer diese Ausländer.
  • Da siehst Du wieder: Frauen können nicht einparken.
  • Die Jugend daddelt den ganzen Tag nur auf dem Handy rum.
  • Männer räumen nie ihre Schuhe weg.

Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Gehirnhälfte - HemisphäreWas ist der Nutzen von Generalisierung?

Unser Gehirn speichert alle Erfahrungen ab, damit wir sie nicht wiederholt machen müssen. Wir nennen das Lernen. Wir nehmen uns in Acht vor heißen Herdplatten, dunklen Gestalten oder nehmen besondere Rücksicht auf Autofahrer mit Hut. Würden wir diese Erfahrungen nicht abspeichern, würden wir uns nicht entwickeln und wären vermutlich längst tot. Dennoch hilft uns die Generalisierung, Menschen, Dinge und Situationen einzuordnen – sie in eine bestimmte Schublade zu stecken. Man spricht bei der Einordnung auch von Kategorisieren.

Marcus Hein

Marcus Hein

Autor dieses Beitrags

Der Autor dieses Beitrags ist Experte für Neurologische Führung sowie Trainer und Coach für New Leadership. Er hat über 30 Jahre Führungserfahrung und begleitet Unternehmen und Führungskräfte, gehirngerecht zu führen und überdurchschnittliche Erfolge zu generieren

Leadership Training - Neurologische Führung - New Leadership - New Work

Weitere Impuls-Beiträge …

Hast Du Fragen?

  • Schreibe Deine Frage hier unten in den Kommentar oder
  • schreibe mir eine eMail unter info@marcus-hein.de.

Teile in den Kommentaren gerne auch Deine persönlichen Erfahrungen mit diesem Thema.

 

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken