Burnout bei Führungskräften

von | 23. Juli 2020

In der Regel schließen Führungskräfte für sich selbst Burnout grundsätzlich erst einmal aus. Der 14-Stunden-Tag ist schließlich normal. Wenn man was werden und sein will, muss man sich anstrengen und kämpfen. 

Wenn Führungskräfte über Burnout sprechen, dann eher mit dem Blick auf die Mitarbeiter. Entweder hat man Sorge um die Leistungsträger, ob sie der Belastung dauerhaft standhalten. Oder man kritisiert die, die mit Burnout bereits ein dreiviertel Jahr ausgefallen sind und versteht gar nicht, wie das bei der maroden Arbeitseinstellung überhaupt passieren kann.

Wenn Führungskräfte Anzeichen von Burnout verspüren und zum Arzt gehen, hilft das scheinbar nur selten weiter. Meist bagatellisiert sogar der Arzt die Symptome und verweist lediglich darauf, etwas kürzer zu treten und mal ordentlich Urlaub zu machen. Sind die Ärzte inkompetent? Nein. Führungskräfte, insbesondere männliche, spielen das Thema herunter. Schließlich gehört es zu einer Führungskraft, stark und widerstandsfähig zu sein, und sowohl das Berufs- als auch das Privatleben im Griff zu haben. Burnout bei Führungskräften ist nicht vorgesehen. Führung geht zwar manchmal an die Substanz, doch schließlich ist man Mann oder Frau genug, um diesem Stress zu widerstehen.

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Marcus Hein

Marcus Hein

Autor dieses Beitrags

Der Autor dieses Beitrags ist Experte für Neurologische Führung sowie Trainer und Coach für New Leadership. Er hat über 30 Jahre Führungserfahrung und begleitet Unternehmen und Führungskräfte, gehirngerecht zu führen und überdurchschnittliche Erfolge zu generieren

Leadership Training - Neurologische Führung - New Leadership - New Work

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