Authentizität – Ein falsch verstandenes Konzept

von | 5. März 2020

Von Führungskräften wird in besonderer Weise Authentizität gefordert. Vor einigen Jahren lernte ich einen Unternehmer kennen, der ein großes, erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat. Ein grandioses Lebenswerk! Er hielt einen Vortrag im Wirtschaftsclub Düsseldorf und betonte seine Verantwortung und sein Engagement für die Mitarbeiter. Ich war begeistert, hatte ich doch ein Unternehmen gefunden, das die von mir verbreiteten Grundprinzipien Neurologischer Führung praktizierte. Nur wenige Monate später traf ich Mitarbeiter aus diesem Unternehmen. Sie alle äußerten sich extrem negativ über die Firmen- und Führungspolitik des Unternehmens. Hat der Inhaber gelogen? War er nicht authentisch?

 

Immer wieder hören wir die Forderung, dass Führungskräfte authentisch sein sollen. Geht das überhaupt?

Authentizität

Authentizität, oder auch “echt sein” oder Selbstkongruenz, wird oft verstanden als Übereinstimmung zwischen dem eigenen Verhalten und den eigenen Werten. Es geht also um Ziel-Motiv-Kongruenz. Doch eine Studie aus 2014 zeigt eindeutig, dass Ziele und das Streben danach nahezu nichts mit den eigenen Werten zu tun haben.

Marcus Hein

Marcus Hein

Autor dieses Beitrags

Der Autor dieses Beitrags ist Experte für Neurologische Führung sowie Trainer und Coach für New Leadership. Er hat über 30 Jahre Führungserfahrung und begleitet Unternehmen und Führungskräfte, gehirngerecht zu führen und überdurchschnittliche Erfolge zu generieren

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